Frequenzumrichter

Der modulare VLT® AutomationDrive FC 300

Optimal anzupassen und zuverlässig in all Ihren Antriebsaufgaben

tl_files/Bilder/Frequenzumrichter/FC302.jpg
Zwei Leistungsplattformen
Das Leistungsteil ist als FC 301
für Standardanwendungen oder
FC 302 für Antriebe mit erhöhten
Anforderungen an Dynamik und
Funktionalität erhältlich.

Verschiedene Gehäuseoptionen

 Die Geräte sind in verschiedenen
Ausführungen lieferbar: IP20/IP21
für den Einbau in einen Schalt-
schrank, bzw. IP55 oder IP66 als
Stand-alone-Gerät mit hoher
Schutzart.

Feldbus-Schnittstellen
Der VLT® AutomationDrive lässt
sich per Steckmodul an ein belie-
biges Feldbussystem wie Profi  bus
DPV1, DeviceNet, CANopen oder
EtherNet/IP anschließen und
damit in jede gänge Steuerungs-
umgebung einbinden.
EMV und Netzrückwirkungen
Serienmäßig enthält der VLT®
AutomationDrive FC 300 alle
Baugruppen für die Einhaltung
der EMV-Grenzwerte A1 und A2
gemäß der für die Anwendung
wichtigen Norm EN 55011. Die
serienmäßig integrierte Zwischen-
kreisdrossel sichert zudem eine
geringe Oberwellenbelastung
des Netzes nach EN 61000-3-12
und erhöht die Lebensdauer der
Zwischenkreis kondensatoren.

Lackierte Platinen

Danfoss liefert sämtliche FC 300
standardmäßig mit einer be-
schichteten Elektronik gemäß
Klasse 3C2 (IEC 60721-3-3) aus.
Für besonders raue Umgebungs-
bedingungen, beispielsweise in
Klärwerken oder Chemieanlagen,
kann der Anwender durch Aus-
wahl im Typcode die Ausführung
auf Klasse 3C3 erhöhen.

Ventilator
Der Kühlluftventilator lässt sich
ohne das Gerät zu zerlegen für
eine leichte Reinigung sehr schnell
und einfach entnehmen und wie-
der montieren.
Steckbare Steueranschlüsse
Speziell entwickelte Federzug-
klemmen in Stecktechnik bieten
eine hohe Betriebssicherheit und
ermöglichen darüber hinaus eine
einfache Inbetriebnahme sowie
einen schnellen Service.

Leistungsfähige SPS-Funktionalität

Anspruchsvolle Steuerungsauf-
gaben löst die optionale Motion
Control Option (MCO) in der
bewährten SyncPos Program-
miersprache. Für Positionieren/
Synchronisieren sowie Wickelan-
wendungen stehen fertige Motion
Control-Programme bereit.
E/A-Erweiterungen
Für den FC 300 stehen – je nach
Anforderung – zusätzliche Dreh-
geberschnittstellen, Analog-/
Digital-E/A-Erweiterungen oder
auch eine Kaltleiterauswertung
ür EEx-d-Motoren mit ATEX-Zulas-
sung bereit. Alle Optionen lassen
sich nachrüsten.

Verschiedene Bedienoptionen

Für alle FC 300 Ausführungen
stehen wahlweise drei Display-
optionen zur Verfügung: Eine
grafi  sche Bedieneinheit mit
Klartext, eine numerische sowie
eine Blindabdeckung. Alternativ
besteht auch die Möglichkeit, die
Geräte über die serien mäßige
USB/RS485- oder eine optionale
Feldbus-Schnittstelle und die
MCT 10 Parametrierungssoftware
zu bedienen.

Optionale 24 V DC Versorgung
Alle VLT® AutomationDrive
arbeiten ohne zusätzliche Steuer-
spannung. Dennoch ist es mög-
lich, die Geräte optional mit
24 V DC zu versorgen, um bei-
spielsweise bei einer Netztren-
nung die Steuersignale oder
Feldbuskommunikation weiter
aufrecht zu erhalten. Diese Versorgung
ist auch nachrüstbar.
Funktionale Sicherheit
Mit der Funktion “Sicher abge-
schal tetes Moment” (STO – Safe
Torque Off  ) erfüllen die VLT®
 AutomationDrive die Anforde-
rungen gemäß EN61800-5-2 nach
Kategorie SIL 2 (IEC 61508).

Integrierte Smart Logic
Die standardmäßig implemen-
tierte ’’Smart Logic”-Funktionalität
ermöglicht einfache Verknüp-
fungs- und Vergleichsoperationen
oder die Defi  nition eines ereignis-
orientierten Ablaufprogramms.
Dies reduziert den Aufwand in
übergeordneten Steuerungen.

tl_files/Bilder/Frequenzumrichter/Award.jpg

     

Kühlung nach Wahl

Die VLT® AutomationDrive zeichnen  sich durch einen sehr hohen Wirkungsgrad bei Last- wie im Stand-by-Betrieb aus. Trotzdem hat die Temperatur der Leistungselektronik großen
Einfl  uss auf deren Lebensdauer. Daher hat Danfoss bei der Entwicklung großen Wert auf ein
effektives Kühlkonzept gelegt. Mehrere Kühlmethoden stehen zur Auswahl:

Standard Luftkühlung
Um Wärme abzuführen bläst der drehzahlgeregelte Ventilator die Kühlluft ausschließlich über die Kühlrippen des hochwertigen Aluminiumkühlkörpers. Die
Kühlluft wird so geleitet, dass sie möglichst wenig direkt mit der Elektronik in Kontakt kommt,um Verschmutzungen vorzubeugen.
Die Kühlöffnungen sind so angeordnet, dass kleinere Gegenstände wie beispielsweise Schrauben während der Montage nicht in das Gerät fallen können.

tl_files/Bilder/Frequenzumrichter/Kuehlung1.jpg

Externe Kühlluftführung

Für Geräte kleiner und mittlerer
Leistung stehen spezielle Einbausätze zur Durchsteckmontage bereit.
Für SchaltschrankEinbauversionen
größerer Leistung sind ebenso exakt angepasste Kühlluftkanäle erhältlich, womit sich die Verlustwärme vollständig aus dem Installationsraum
abführen lässt.

tl_files/Bilder/Frequenzumrichter/Kuehlung2.jpg

„Cold Plate“ Kühlung
Die Kühlung des Umrichters erfolgt
über die Rückseite des Aluminium-
gehäuses, wodurch ein externer
Kühlkörper oder eine Kühlplatte
(z.B. wassergekühlt) die Verlustwärme abführen kann.

Anwender können sämtliche Ausstattungsmerkmale während der  Bestellung über den Typencode einfach definieren. Sie erhalten ein vollständig montiertes und geprüftes Gerät. Bei Bedarf lassen sich viele Optionen auch später nachrüsten.

Ein Umrichterkonzept für die gesamte Produktionslinie

tl_files/Bilder/Frequenzumrichter/Konzept.jpgEin FC 301, der ein Förderband mit konstanter Geschwindigkeit betreibt, basiert auf der gleichen Plattform wie ein FC 302 zum Positionieren, Synchronisieren sowie zum Steuern von Hubanwendungen mit wechselnden Lasten.




Das modulare VLT® AutomationDrive Umrichterkonzept erfüllt alle Anforderungen Ihrer Motion Control Aufgaben. Um die Bandbreite vom Standard bis zum High-Performance-Antrieb optimal und ohne Kompromisse abzudecken, beginnt
die Modularität bei der Auswahl der Leistungsplattform. Hier lässt sich als Basis zwischen den Varianten FC 301 oder FC 302 wählen.

In der Ausführung FC 301 verfügt der VLT® AutomationDrive bereits über viele hervorragende Eigenschaften wie VVC+ Vektorregelung, automatische Motoranpassung, PID-Regler
oder RS485-/USB-Schnittstelle. Wählt man die Variante FC 302, kommen weiter verbesserte Eigenschaften im Bereich der Reaktionszeiten, der (Servo-)Regelgüte mit
Flux-Vektor sowie zusätzliche E/A-
Steuerklemmen hinzu. Eine Gegen-
überstellung FC 301/302 fi  nden Sie
auf Seite 13 in dieser Broschüre.
Beide Ausführungen sind mit einheit-
ichen Bedienoberfl  ächen, Klemmen-
anschlüssen und Gehäusebauformen
ausgestattet. Nahezu alle Optionen
sind für beide Leistungsvarianten zu 
verwenden.

Alle Anschlussspannungen
Die VLT® AutomationDrive Serie deckt
den Leistungsbereich von 0,25 bis 1200 kW ab. Sie unterstützt dabei Anschlussspannungen von 200, 380 – 480/500 V, 525 – 600 V und  690 V. Auch der Betrieb an speziellen Netzformen wie beispielsweise IT-Netzen ist möglich.
Betrieb von Permanent-
magnet-Motoren


tl_files/Bilder/Frequenzumrichter/PM-Motoren.jpg


Sogenannte PM-Motore kamen
bisher immer dann zum Einsatz, wenn die Anwendung extreme Beschleunigung oder ein sehr
dynamisches Drehmoment
erforderte.

Mittlerweile erobert dieser
Motortyp aufgrund seines guten Wirkungsgrades, der schlanken
Bauform und der Baugrößenre-duzierung auch andere Anwen-
dungen.

Der FC 302 unterstützt den Betrieb von PM-Motoren mit und sogar ohne Drehzahlrückührung. Er ist im Gegensatz zu den meisten anderen Reglern auf bestehende PM-Motore
anzupassen.

Alle Module, wie z.B. Feldbusoptionen,
besitzen ein eigenes Gehäuse und sind damit bestens geschützt. Die Montage erfolgt schnell und einfach über die Frontseite des VLT® AutomationDrive.

Die Parametrierung, Steuerung und
Überwachung des VLT® AutomationDrive erfolgt mit Hilfe einer einheitlichen Bedienoberfl äche (LCP). Diese lässt sich entweder direkt oder über ein Kabel anschließen.
 
Große Auswahl an Drehgeberschnittstellen:
HTL/TTL Inkremental, Resolver
oder SinCos mit HIPERFACE, SSI oder EnDat Absolutwerterfassung.